Cherokee

Der Edle

Cherokee stehend im Schnee Foto: Walter Vorbeck Bild 1 von 3 Lightbox öffnen

Geschlecht männlich
Geburtsdatum 19.05.09
Herkunft Basel
Verwandt mit Apache
Rudel Die Unvergessenen;
gemeinsam mit Apache, Kay, Tatonga, Tayanita & Wapi

Cherokee verstarb am 17.01.2012 an einem epileptischen Anfall.

Als einziger heller Wolf im schwarzen Rudel fiel er jedem auf. So schön wie seine äussere Erscheinung, so schön war auch sein Charakter. Auch wenn sich das kleine Schlitzohr ab und zu was Freches einfallen liess, war er äusserst freundlich und geduldig gegenüber seinen Bezugspersonen und auch offen Fremden gegenüber. Wir sind dankbar, dass dieser grossartige Wolf Teil unseres Lebens war, wir werden dich nie vergessen!

Cherokee …

... Erscheinung

„Ohhhh, ist der hübsch!“ Das hörten wir meistens, wenn wir mit einer Gruppe von Besuchern vor Cherokees Gehege standen. Und: „Warum ist da ein weißer Wolf bei den Schwarzen?“ Alle unsere Wölfe sind Timberwölfe und die gibt es in unterschiedlichen Fellfarben, obwohl sie auch „amerikanische Grauwölfe“ heißen.

Cherokee und Apache waren Brüder: Cherokee groß und fast weiß und Apache klein und schwarz-grau. Die Fellfarbe hat also nichts zu bedeuten. Trotzdem stimmte es natürlich, dass Cherokee mit seinen langen schlanken Beinen und seinem schwarzen „Kajalstrich“ um die Augen besonders attraktiv aussah.

... mit Artgenossen

So freundlich er mit Menschen war so umgänglich war er auch in seinem Rudel. Mobbing lag im fern, allerding ging es ums Futter, da wusste er sich zu behaupten. Mit seinem Bruder an der Seite eroberten sie sich oft das beste und grösste Stück. Leider litt Cherokee an Epilepsie. Trotzdem war er gut im Rudel integriert und sein Bruder aber auch Aragron passten während der Anfälle auf ihn auf, dass ihm niemand sonst zu nahe kam.

Cherokee und Apache standen sich in vielem extrem nahe, was nach Cherokees Tod noch deutlicher wurde. Apache hörte auf zu heulen und grenzte sich immer mehr aus dem Rudel aus.

... im Welpenalter

Trotz seiner Größe – er war  jünger und somit kleiner als die älteren Vier – konnte er ziemlich „zornig“ werden, wenn es um seine persönliche Freiheit oder um Futter ging. Ohne Hemmungen wies er die Großen zurecht, was diese überraschenderweise auch akzeptierten. Cherokee war ein wenig schreckhaft und brauchte, wie Apache, etwas mehr Zeit, um sich an neue Situationen und Menschen zu gewöhnen. Er konnte aber auch sanft und einfühlsam sein, besonders wenn er mit uns spielte.