Alexander Dharmarajah

Am WSC anzukommen und die Wölfe zum ersten Mal heulen zu hören war unbeschreiblich. Seit ich mein Biologiestudium begonnen habe, hoffte ich auf eine Möglichkeit in meinem Master mit Caniden und Wölfen im Besonderen, arbeiten zu können - und da bin ich. Ich habe meinen Bachelor an der Uni Zürich abgeschlossen und habe die Gelegenheit am WSC zu arbeiten im Grunde erst durch eine Arbeit auf Wölfen bekommen. Ich bin während des Schreiben mehr per Zufall auf die Website des WCS’s gestossen und habe daraufhin meine heutige betreuende Professorin in Zürich auf die Option eines Ausland-Masters angesprochen. Jetzt vergleiche ich die Oxytocin Freisetzung von Hunden und Wölfen, in kooperativen Aufgaben mit dem Menschen.

Ich bin in einem eher kleinen Dorf nahe Biel (CH) aufgewachsen und war schon seit klein auf von der Natur und den Tieren fasziniert. Dies ist wohl nicht ein alleiniger Verdienst meines Charakters, aber eher ein Teil der eng mit unserer Familie verbunden ist. Mein Vater ist in Sri-Lanka gross geworden, nahe am Dschungel und zusammen mit Affen und allen anderen farbenfrohen Tieren des Paradieses. Meine Mutter hingegen wuchs nur wenige Dörfer von meinem Heimatdorf auf, bereiste jedoch bereits sehr jung die Welt um die Schönheiten der Natur zu sehen - was auch meine liebste Beschäftigung ist, wenn das Geld und die Zeit erlaubt.

Die Zusammenarbeit mit den Wölfen (oder eher Hunden bis jetzt), hat mir zwei Dinge gezeigt. Forschung zu betreiben ist das, was ich mir für meine Zukunft wünsche; das Planen von Projekten, Umgehen mit Problemen, Schreiben und Lesen von Studien und alles was sonst noch dazu gehört mache ich leidenschaftlich gerne - aber Junge, gibt’s da noch viel zu lernen =) Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit, die Arbeit an meiner Studie und die Möglichkeit mich in die faszinierende Welt der Wölfe vertiefen zu können! Auf zu neuen Ufern!