Todor

Begeisterter Wissenschaftler
Geschlecht männlich
Geburtsdatum 16.05.2002
Herkunft Ungarn, Tierheim
Rasse Mischling
Begleiter Zsófia Virányi

Es ist ein Bild für die Götter, wenn der 30 cm hohe Todor von den Wölfen begrüßt wird! Unsere ausgewachsenen, hohen Wölfe versuchen sich kleiner zu machen und unterwerfen sich freudig dem winzigen Mischlingsrüden.

Todor arbeitet am WSC als Modellhund in den Experimenten und hilft bei der Welpenerziehung. Als Aufzuchtshund für die Wolfswelpen ist er toll, bis sie ihm zu groß werden - dann ist die Aufzucht sehr anstrengend für ihn und er muss nicht mehr mit ins Gehege. Er gehorcht sehr gut und liebt es, am WSC zu sein.

Todor folgt Zsófi überall hin und ist bekannt für seine Gutmütigkeit und Anpassungsfähigkeit. Menschen kann er durch seine Mimik begeistern, seine Kommunikation ist eindeutig und verständlich! Auch die Wolfswelpen und erwachsenen Wölfe schätzen den quirligen, freundlichen Rüden.

Vor allem Wolfsdame Yukon ist ganz angetan von dem kleinen Rüden und bringt gerne Stöckchen, wenn sie ihn außerhalb des Geheges im Park sieht.

Todor arbeitet auch im Clever Dog Lab in Wien, wo er sich als großer Computerfan herausgestellt hat. Er hilft dort als Modelltier für Hunde in zahlreichen Studien zum Erlernen von Beobachten. Außerdem arbeitete Todor ab einem Alter von einem Jahr bis bis zum Alter von anderthalb Jahren als Therapiehund für autistische Kinder in der „Dogs for Humans Foundation“.

Zsófia Virányi nahm Todor aus einem ungarischen Tierheim mit, als er gerade zwei Wochen alt war. Er startete seine wissenschaftliche Karriere sehr früh, da er einer der Hunde des Wolfprojekts der Abteilung für Ethologie der Eötvös Loránd Universität in Budapes war: er wurde genauso per Hand aufgezogen wie damals auch die Wölfe .

An seinen ersten Verhaltensstudien nahm er bereits im zarten Alter von nur 3 Wochen teil und er hat seitdem niemals aufgehört, ein enthusiastischer Versuchsteilnehmer zu sein.

Um diesen manchmal anstrengenden Job auszugleichen, übt  sich Todor in seiner Freizeit im „Stöckchen bringen“, wobei ihn Zsófia und die WSC Mitarbeiter tatkräftig unterstüzen.