Christina Mayer

Trainerin

Ich leiste den kleinen Wölfen Tag und Nacht Gesellschaft. Füttere, trainiere sie und helfe bei den Experimenten. Es ist sehr anstrengend, aber eine einzigartige Erfahrung.

Am besten an der Arbeit am WSC gefallen mir der enge Kontakt zu den Tieren und generell die Arbeit mit ihnen . Seit ich mit dem Biologiestudium angefangen habe, war es immer mein Traum, einen Job zu finden, in dem ich mit Tieren arbeiten kann. Einen Bürojob konnte ich mir nie vorstellen.

Die Frage nach dem Lieblingstier im WSC kann ich beim besten Willen nicht beantworten. Klar habe ich Tiere, die ich ganz besonders gerne mag, aber ich kann kein bestimmtes herauspicken.

Ich habe mich hier für meine Masterarbeit beworben, nachdem ich in Kurt Kotrschals Vorlesungen schon einiges über das WSC gehört hatte.

Meine Familie hatte schon seit meinem 11. Lebensjahr Hunde und so habe ich mich auch schon länger für die Erziehung und Herkunft von Hunden interessiert. Da ist es kein weiter Sprung zur Faszination an Wölfen. Ich fand das Projekt Klasse und wollte unbedingt wissen, wie es ist, mit Wölfen zu arbeiten. Als ich dann im September 2010 für eine Tag ans WSC kam, um mir alles anzuschauen, wurde ich gleich nach wenigen Stunden richtiggehend ins Wolfsrudel hineingeworfen. Das Gefühl war so überwältigend und ich wusste, dass ich meine Arbeit hier schreiben wollte. Was dann ja auch geklappt hat.