Christian Rinder

Volunteer-Koordinator & Tour Guide
Kontakt ch.rinder@gmx.at
Dabei seit Juni 2014
Lieblings- Wolfsgeschichte Alle, bei denen der Wolf nicht als böse oder dumm dargstellt wird
Lieblingstier am WSC Aragorn und Shima
Lieblings- Wolfsheulen Kenai
Begleiter 3 Riesenschnauzer und ein Dt.Drahthaar-Irish Wolf Mix
Im Volksmund heißt es, man ist entweder ein Katzen- oder ein Hundemensch. Wenn dieser Spruch nur annähernd die gleiche Gültigkeit hat, wie die Bauernregeln für das Wetter, dann bin ich eindeutig der Hundekategorie zuzuordnen.
Schon als kleines Kind war ich von Hunden fasziniert, und wollte auch einen Hund haben. Zur damaligen Zeit (Jhg. 1963) gehörte ein Hund allerdings im Hof an die Kette, aber auf keinen Fall – so wie ich mir das vorstellte – ins Haus. Damals sorgte ein Hund im Haus für genau so viel Diskussionsstoff, wie heute das Thema „Hund auf Couch / im Bett“.
1997 zog dann mein erster Welpe – eine Tricolor-Collie-Hündin – ein. Durch ihr Wesen wurde ich darin bestärkt, daß in der Hundeerziehung mit Zwang und Dominanz kein Preis erzielt werden kann.
Seither haben mich 2 Collies, 4 Riesenschnauzer, 1 Dt-Drahthaar/Irisch Wolf-Mix und 1 Schäfer-Mix-Hündin (meine Seelenhündin, die mit 4 Monaten im Dez. 2001 bei Eisregen ausgesetzt, von keinem Tierheim gewollt, und von mir nach Hause genommen wurde) in unterschiedlichen Rudelstärken-und - zusammensetzungen – bis zum heutige Rudelstand -  begleitet.
Um der obigen Diskussion „Futter“ zu geben: Alle unsere Hunde durften und dürfen auf die Couch und ins Bett. Keiner von ihnen ist „dominant“ geworden. Wir dürfen jederzeit zu ihnen auf die Couch oder ins Bett – sie machen uns gerne Platz J
Neben den Hunden faszinierten mich auch immer deren „wilden“ Verwandten: die Wölfe!
An den bösen und menschenfressenden Wolf habe ich nie geglaubt, und die 3-teilige Universum—Dokumentation über das WSC „Mit Wölfen unter einer Decke“ war bei Erstausstrahlung eine Pflichtsendung.
2012 ergab sich die Möglichkeit, während unsere Riesenschnauzer-Hündin in Hollabrunn operiert wurde, den Wildpark und dort auch das WSC zu besuchen. Das „Begrüßungs-Heulen“ der schwarzen Wölfe, als wir vor ihrem Gehege standen, blieb mir unvergeßlich.
Im Juni 2014 hat sich dann die Gelegenheit ergeben, das WSC als Tour-Guide zu unterstützen. Durch diese freiwillige Tätigkeit kann ich bei jeder Tour die Forschung des WSC an die Teilnehmer weitergeben, und nütze auch gleichzeitig die Möglichkeit, meine Faszination für den Wolf an die Teilnehmer weiter zu geben, um so vielleicht das Bild vom „Bösen Wolf“ zumindest ein wenig zu verändern.
Neben meiner Tätigkeit als Tour-Guide, wurde ich auch zu deren „Sprecher“ gewählt, und bin somit die Verbindung zum Management, das ich ebenfalls mit diversen kleineren Arbeiten, die zu Hause am PC durchgeführt werden können, unterstütze.