Rafiki

Zarter Raufbold

Rafiki im Schnee Foto: Peter Kaut Bild 1 von 2 Lightbox öffnen

Geschlecht männlich
Geburtsdatum 2009
Herkunft Ungarn
Geschwister Alika
Begleiter Marianne Heberlein
Rudel Die das Rudel verlassen haben;
gemeinsam mit Alika, Bashira, Hakima, Kali, Kilio, Nuru, Pepeo, Tana & Yera

Rafiki ist ein ruhiger, lieber Kerl. Nur wenn ihm ein anderer Hund im Weg steht, kann er giftig werden.

Rafiki …

... Erscheinung

Rafiki ist einer der zierlichsten Rudelmitglieder und auch nicht so hoch wie Maisha oder Asali. Er hat weiches, langes braun-schwarzes Fell, Schlappohren und tiefliegende braune Augen.

... mit Artgenossen

Rafiki wollte schon immer das Alphatier sein. Er hat eine ruhige, dominante Art. Er beobachtet viel und ist sehr entspannt. Nur muss er seine Anführerschaft immer wieder verteidigen und kann dabei sehr vehement sein. Auch Futter beschlagnahmt er gerne. Für gewöhnlich hält er sich aus Tumulten raus und mag es ruhig. Seine Rudelmitglieder respektieren und lieben ihn.

... beim Lernen und in Interaktion mit uns

Uns zeigt sich Rafiki ganz von seiner zarten, lieben Seite, unterbrochen von phasenweisen Versuchen, uns ins Gesicht zu hüpfen. Er kann hart arbeiten, wenn er nicht zu vollgefressen ist: dann läuft er ruhig an der Leine, ist sehr kooperativ und achtet auf den Trainer. In seiner Freizeit lässt er sich gerne stundenlang kraulen.

... mit fremden Personen und Objekten

Mit neuen Objekten geht Rafiki ruhig um, schnuppert mal oder interessiert sich gar nicht dafür. Rudelfeinden auf der anderen Seite des Zauns begegnet er dagegen lautstark. Meistens schafft er es auch, sie zu vertreiben, das Bellen, mit dem er sein Rudel ansteckt, ist einfach zu anstrengend.

... bei der Tierärztin

Tierärztliche Behandlungen ist Rafiki gewohnt und legt die Routine eines Kenners an den Tag. Da er eine Muskelschwäche hat, muss er immer wieder untersucht werden oder Medikamente bekommen. Meistens ist er sehr brav und geduldig. Schließlich wird er ja auch mit feinem Käse und Streicheleinheiten belohnt!

... im Welpenalter

Rafiki und seine Schwester Alika waren die reinsten Energiebündel. Am liebsten stürzten sie sich gemeinsam auf einen ihrer Spielgefährten und hielten diesen abwechselnd in Schach.

Rafiki war von Beginn an einer der größeren und stärkeren Welpen und walzte alles nieder, was ihm in die Quere kam. Er hatte es faustdick hinter den Ohren und war quasi ein Rambo auf vier Beinen.

Mittlerweile ist Rafi etwas ruhiger geworden und spielt fürsorglich auch mit seinen kleineren Kumpanen. Rafiki, der anfangs etwas unförmig aussah, da er einen viel zu kleinen Kopf für einen viel zu großen Körper hatte, hat sich inzwischen zu einem Prachtkerl mit den richtigen Proportionen entwickelt.

Rafi ist Neuem gegenüber stets positiv gesinnt und immer für jede Art von Abwechslung dankbar. Mit seiner Schwester ist er immer unter den Ersten, wenn es darum geht Neues zu erkunden.

Was das wuschelige, schwarze Wollknäuel jedoch von seiner etwas kleineren „besseren Hälfte“ unterscheidet, ist sein weitaus sensibleres Wesen. Während Alika nichts so leicht aus der Bahn werfen kann, zieht sich Rafi schon mal scheu in eine Ecke zurück, wenn ihm eine Situation unbehaglich ist. Besonders fremden Personen gegenüber ist Rafi anfänglich scheu, wenn er sich nicht wohl fühlt. Ist er aber gut gelaunt, wird jeder – ganz egal ob Zwei- oder Vierbeiner – freundlich und überschwänglich begrüßt und von oben bis unten abgeleckt.

Rafikis liebste Position ist es wohl, auf dem Rücken zu liegen. Oft sieht man ihn während dem Spielen auf dem Rücken liegend mit vollster Gelassenheit nach seinen Spielgefährten schnappen, während diese versuchen, ihn von allen Seiten aus den Reserven zu locken. Auch beim Schlafen bevorzugt Rafi die Rückenposition und wenn man ihn zu streicheln beginnt, ist seine erste Reaktion sich auf den Rücken zu legen, um die Streicheleinheiten zu genießen.

Rafis liebste Beschäftigung ist es aber, dem Wischmopp hinterherzujagen, wenn Mensch den Boden aufwischen möchte. Dies kann zu einer echten Herausforderung werden, denn Rafi ist wahnsinnig schnell, wenn es darum geht, die Stofffransen zwischen seine Zähne zu bekommen. Hartnäckig verbeißt er sich dann in die Fransen und möchte einfach nicht mehr loslassen. Nicht selten wischt man daher den Boden eher mit Rafiki selbst als mit dem Mopp auf.