Maisha

Arbeitsjunkie

Portrait Maisha Foto: Peter Kaut Bild 1 von 2 Lightbox öffnen

Geschlecht männlich
Herkunft Ungarn
Geschwister Kilio
Rudel Binti Rudel;
gemeinsam mit Binti

Einzeln eher zurückhaltend, im Rudel aber mittendrin. Maisha ist ein menschenfreundlicher Arbeitshund!

Maisha …

... Erscheinung

Maisha ist ein großes, struppiges Männchen. Wie sein Bruder Kilio ist er sehr muskulös. Nur kam er, wie Binti, schon "kupiert" zur Welt. Das scheint bei der Kommunikation im Rudel aber nicht zu stören.

Böse Zungen meinen, er sein ein Fass mit vier Stöckchen dran, ein Mobbelchen. Das sei dahingestellt!

... mit Artgenossen

In der Rangordnung seines Rudels steht das struppige Männchen direkt hinter dem Anführer Rafiki. Er möchte stark sein und eine gute Rangposition haben, zweifelt aber Rafiki's Anführerschaft nie an.

Als arbeitsbegeisterter Quirl lässt er sich von der Aufregung der anderen Hunde aber leicht anstecken und macht dann begeistert mit.

Futter kann Maisha verbittert verteidigen - er ist extrem verfressen.

... beim Lernen und in Interaktion mit uns

Sehr verschmust liebt Maisha es, uns das Gesicht abzuschlecken.

Maisha ist ein wunderbarer Spaziergänger und zeichnet sich auch bei den anderen Aufgaben durch seine Kooperationsbereitschaft aus. Das Training der Kommandos scheint ihm immer noch viel Spaß zu machen und er reagiert auf die Signale in Sekundenschnelle. Selbst im größten Schlamm und Matsch macht er noch "Sitz" und "Platz".

... im Welpenalter

Maisha ist unser Schmusehund und sehr sensibel. Er ist sehr anhänglich und obwohl er auch gerne mit den anderen Hunden rauft, liebt er es, zusammengekuschelt auf seinem Kissen neben seinem Bruder zu liegen.

Maisha mag es dicht bei seinem Bruder Kilio zu bleiben, egal ob wir spazieren gehen, ein Fremder oder ein grosser Hund kommt, er versteckt sich immer hinter seinem Bruder und verlässt sich darauf, dass er ihn vor allem beschützt. Er versucht Konflikte zu vermeiden und hofft, dass Kilio oder wir Menschen alles regeln.

Maisha müsste eigentlich „Struppi“ heißen, da sein drahthaariges Fell an vielen Stellen wild in alle Richtungen steht. Der kleine braunhaarige Kerl bezaubert aber nicht nur durch seine runde, struppige Statur, sondern auch durch seine niedlichen, schwarzen Knopfaugen, die beide von einem schwarzen Fellstreifen umgeben sind.

Maisha war viel kleiner als sein Bruder Kilio, stand diesem aber in nichts nach, wenn es darum ging, die großen Welpen zu einem Spiel herauszufordern. Vor allem Alika und Rafiki schienen es ihm angetan zu haben. Regelmäßig stapfte der Kleine selbstsicher auf einen der beiden zu und fing eine wilde Rauferei an, indem er vor allem Rafiki in die Hinterbeine oder in den Schwanz biss. Da er aber im Vergleich zu den anderen noch so klein war, wurde er von den Großen regelrecht überrollt und man musste ihn meist aus seiner Lage befreien.

Da er mittlerweile schon herausfand, dass „Mensch“ ihm hilfreich zur Seite steht, kam er sofort angelaufen, wenn das Spielen mit den anderen zu wild zu werden drohte. Auch Maisha gehörte zu jenen Welpen, die besonders anhänglich gegenüber dem Menschen sind.

Dies zeigte sich vor allem nachts, wenn es ans Schlafen ging. Maishas liebste Position war es, den Kopf so zu positionieren, dass dieser auf dem Hals „seines“ Menschen zu liegen kam. Zuvor jedoch versuchte er ständig, zu den Menschen in den Schlafsack zu krabbeln um sich dort – möglichst körpernahe – ein geeignetes Plätzchen zum Schlafen zu suchen.

Verlässt „Mensch“ kurz seinen Platz um zum Beispiel das Fläschchen für die Welpen herzurichten, kann man sich sicher sein, dass Maisha es sich genau dort gemütlich gemacht hat, wo man eben vor zwei Minuten noch selbst gesessen oder gelegen hat.