Gombo

Juni 2015 Foto: Rooobert Bayer Bild 1 von 3 Lightbox öffnen

Geschlecht männlich
Geburtsdatum 21.03.2014
Herkunft WSC
Geschwister Hiari, Sahibu, Imara
Rudel Nia Rudel;
gemeinsam mit Nia & Sahibu

Genau wie die anderen Hunde bekam auch Gombo einen afrikanischen Namen. Auf Swahili bedeutet Gombo „Blatt“. Diesen Namen erhielt er, weil er nach der Geburt mit seiner sehr dunklen Fellfarbe und seinen stattlichen 400g wie ein großes, dunkles Blatt aussah.

Gombo …

... Erscheinung

Für Außenstehende ist es nicht immer leicht Gombo von seinem Bruder Sahibu zu unterscheiden. Beide haben unterschiedlich farbige Augen und auch das Fell besitzt die gleiche überwiegend  dunkelbraune Färbung. Schaut man allerdings ganz genau hin, wird man feststellen das Gombo`s linkes Auge blau und sein rechtes braun ist, während es bei Sahibu genau umgekehrt ist. Des Weiteren ist Gombo etwas kräftiger als sein Bruder und besitzt zwei markant weißgestiefelte Vorderpfoten.

... mit Artgenossen

Gombo  ist ein ziemlich ruhiger und ausgeglichener Rüde. Lediglich wenn es um die Verteidigung von Ressourcen geht, ist er bereit sich gegen seinen Bruder zu behaupten. Beispielsweise besitzt Futter für ihn einen sehr hohen Stellenwert und kann somit auch schon einmal zum Auslöser für einen Konflikt werden. Während Nia und Sahibu bei der Begrüßung der Trainer und Studenten aufgeregt am Zaun auf- und abflitzen, steht der schöne Rüde meist relativ ruhig daneben und wartet bis sich der Trubel legt.

... beim Lernen und in Interaktion mit uns

Gombo ist ein ziemlich freundlicher und aufgeschlossener Rüde, der den Kontakt zu Menschen auch genießt. Ähnlich wie bei unseren Wölfen ist es auch bei Gombo und seinem Rudel wichtig dass man sich an bestimmte Regeln hält. Beispielsweise fühlen sich alle drei unwohl, wenn man sich frontal über sie beugt. Beim erlernen neuer Verhaltensweisen oder im Training tut sich Gombo leicht, vor allem wenn die Aufgabe eine Belohnung in Form von Futter beinhaltet. Durch kreative Lösungsansätze verdeutlich er uns wofür eine hohe Futtermotivation gut ist.

... mit fremden Personen und Objekten

Er ist ziemlich mutig im Umgang mit fremden Personen und unbekannten Objekten. Neugierig erkundet er seine Umgebung.

... im Welpenalter

Unter den Geschwistern war Gombo der größte und kräftigste Welpe von allen.

In der Welpenaufzuchtszeit genoss er den Kontakt zu den Handaufziehern so sehr, dass er sich manchmal am liebsten einfach auf sie setzte, jedoch war es bei seiner Größe und Masse nicht immer so angenehm.

Beim Spielen mit den anderen Welpen war er eher ungestüm und wild. Obwohl er häufig derjenige war, der das Spiel mit den anderen initiierte, beendete er es auch schnell wieder, sobald das Spiel in eine wilde Verfolgungsjagd umschlug. Er versuchte einfach gerne jegliche Art von Energieverschwendung zu vermeiden, um sich selbst nicht zu sehr zu verausgaben.