FAQs

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestelle Fragen rund um den Besuch am Wolfsforschungszentrum. Wir hoffen, Sie können hier Antworten finden! 

Können wir die Wölfe streicheln?

Generell nicht. Im Zuge eines Gehegebesuchs oder eines Leinenspaziergangs kann man die Wölfe berühren – wenn diese das selbst auch möchten. Zu unbekannten Menschen haben Wölfe viel mehr Distanz als Hunde. Sie einfach anzufassen wäre ihnen gegenüber unhöflich und würde sie überfordern.

Warum zieht Kenai (oder ein Wolf im Rudel) den Schwanz so ein?/ Warum geht der so komisch?

Das Einziehen des Schwanzes und das gekrümmte Gehen zeigt die Unterwürfigkeit eines Tieres. Es ist ein Signal der Unterordnung.

Wie groß ist die Anlage in der die Tiere sich frei bewegen können?

Insgesamt ca 25.000 m², die einzelnen Rudelgehege sind etwa je 8.000 m² groß.

Dürfen Hunde in den Wildpark?

Hunde dürfen an der kurzen Leine in den Wildpark, sie sollen nur nicht unter den Absperrungen hindurch nah an die Gehegezäune! Natürlich können sie auch bei den Führungen ihre Besitzer begleiten. 

Bei einem Wolfsspaziergang oder Aufenthalt im Gehege sind Hunde nicht erlaubt.

Warum dürfen manche Hunde in das Gehege und manche nicht?

Jene Hunde, die auch mit den erwachsenen Wölfen Kontakt haben können, waren beim Aufziehen dabei. Für andere Hunde wäre das zu gefährlich. Aber auch die „Aufziehhunde“ gehen gewöhnlich aus Sicherheitsgründen nicht mehr ins Rudel.

Wie viele Tiere gibt es im Wolfsforschungszentrum?

Momentan haben wir 12 Timberwölfe und 17 Hunde.

Wie oft bekommen die Wölfe Futter?

Alle 3–4 Tage größere Portionen von toten Tieren (gemäß dem Vorbild aus der Natur) und dazwischen bekommen sie Trockenfutter in Form von „Leckerlis“ während der Arbeit und im Training.

Kann ich einen Wolf privat halten?

Können möglicherweise schon, dürfen nicht. Wolfshaltung ist genehmigungspflichtig. Dazu braucht es gute große Anlagen. Ein großer Aufwand ist nötig, um mit Wölfen wie am WSC vertraut und zur beidseitigen Freude umzugehen. Von privater Wolfshaltung ist dringend abzuraten.

Habt ihr keine Angst?

Nein, aber Respekt. Die Wölfe sind Forschungs- und Arbeitspartner auf gleicher Augenhöhe und wir vermeiden alles, was sie gegen uns aufbringen könnte. Trotz menschennahen Aufwachsens bleiben diese Wölfe Wildtiere und keine domestizierten Hunde, die Fehler im Umgang eher verzeihen. Darum ist es ganz wichtig, die Körpersprache und Mimik der Wölfe lesen zu können.

Worauf muss in einem Wolfsgehege geachtet werden?

Auf eine gute Strukturierung des Untergrundes und des Bewuchses: Sie bietet den Tieren Möglichkeit für

  • Wetterschutz,
  • Rückzug vor den Blicken der Besucher und
  • Vermeidung von Sichtkontakt mit Rudelmitgliedern.