Tagebuch

Tägliches aus dem Leben unter Hunden und Wölfen

Anekdoten aus dem täglichen Leben unter Hunden und Wölfen: Unsere Studenten, Praktikanten und Mitarbeiter berichten mehrmals im Monat von den neuesten Ereignissen hier am WSC. 

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  • Die letzte Meile

    (16.06.2017, Nina Stalknecht)

    Jetzt, wo die letzten zwei Wochen meines Praktikums angebrochen sind, komme ich nicht umhin, auf meinen Aufenthalt zurückzublicken. Die vergangenen sieben Monate lehrten mich vieles über die Tiere, andere Menschen und mich selbst. Natürlich war es nicht immer einfach und der Pfad mitunter steinig, aber die gute Zeit, die ich hatte, und die Interaktionen mit den Tieren machen das mehr als wett. Außerdem wäre es doch langweilig, wenn alles immer so einfach wäre.

  • Siebzehn Singstimmen

    (23.05.2017, Sarah Vlasitz)

    Manchmal sticheln meine Kollegen gerne, weil ich – im Gegensatz zu den meisten von ihnen - immer so früh aufstehen muss. Da ich hier bin, um die Wölfe beim Heulen aufzunehmen, beginnt mein Arbeitstag um sechs Uhr morgens – dann, wenn sie besonders „gesprächig“ sind.

  • Gerechtigkeit am Touchscreen messen?

    (15.05.2017, Lina Oberließen)

    In meiner Studie am WSC untersuche ich, ob Wölfe und/oder Hunde eine gerechte einer ungerechten Belohnungsverteilung vorziehen. Mithilfe unseres speziellen Touchscreens, können die Tiere zwischen verschiedenen Belohnungsverteilungen wählen, indem sie sich für eins von zwei Symbolen entscheiden. Für jedes Symbol gibt es zwei Belohnungen, die nacheinander an zwei verschiedenen Belohnungs-Stationen ausgegeben werden. 

  • Eindrücke eines Newcomers

    (13.05.2017, Viola Magierski)

    Meine erste Woche als Neuankömmling im WSC war sehr aufregend. Ich habe schnell gemerkt, dass es im WSC nicht ausschließlich um die Tiere geht. Als wissenschaftliche Praktikantin lernt man vor allem auch sehr viele unterschiedliche Menschen kennen. Menschen aus unterschiedlichen Ländern, mit verschiedenen Geschichten und mit unterschiedlichen Vergangenheiten. Alle sind irgendwie anders aber alle haben eine gemeinsame Faszination: Tiere. Diese Erkenntnis finde ich sehr spannend und lässt mich noch mehr staunen wie Tier-Mensch Beziehungen auch Mensch-Mensch Beziehungen fördern. 

  • Erste Schritte ...

    (21.04.2017, Alexander Martzok)

    Ich habe meine kleine eigene Forschungsreise an das WSC angetreten, um das Verhalten von Wölfen einmal selbst näher beobachten zu können. Mein Interesse für diese Tiere war schon seit je her groß, bisher hatte ich mein Wissen jedoch nur aus Dokumentationen und populären Texten. Meinen Bachelor in Biologie hatte ich über das Verhalten von Heuschrecken gemacht und so war es Zeit für mich einen Schritt weiter in meiner Laufbahn als zukünftiger Verhaltensforscher zu gehen und erste Erfahrungen mit Caniden zu machen. Obwohl ich mich natürlich schon über das Verhalten von Carnivoren, speziell von Wölfen informiert hatte, blieb dennoch ein Rest von dem alten Klischee in mir hängen, der Wolf als unerschrockener Beutegreifer.